Landesverband Hessen e.V. des Deutschen Journalisten-Verbandes

 

Konstruktiver Austausch bei 1. Tarifrunde für Privaten Rundfunk

13.04.2007 BERLIN.   Die heutige erste Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Deutschen Journalisten-Verband sowie ver.di und dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) in Berlin ist am Mittag vertagt worden. Die Tarifparteien haben sich über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der privaten Hörfunksender konstruktiv ausgetauscht. "Die Ertragslage der Sender hat sich nicht nur im letzten Jahr deutlich verbessert", erklärte DJV-Verhandlungsführer Michael Klehm, "auch die Wirtschaftsdaten des ersten Quartals bekräftigen diesen Trend." Die Tarifparteien wollen sich kurzfristig erneut treffen, um die Tarifverhandlungen für die rund 600 Beschäftigten der TPR-Mitgliedsunternehmen fortzuführen.

Der Deutsche Journalisten-Verband ist mit der Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt in die Tarifverhandlungen gegangen. "Die Werbeeinnahmen des privaten Rundfunks haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt und auch 2007 ist für die Sender gut angelaufen. Vor diesem Hintergrund ist unsere Forderung angemessen", erklärte DJV-Verhandlungsführer Michael Klehm.

Der Gehaltstarifvertrag war von den Gewerkschaften DJV und ver.di fristgemäß zum 31. Dezember 2006 gekündigt worden. Der TPR vertritt mehrere landesweite private Hörfunksender sowie zwei Kirchenfunkredaktionen mit insgesamt rund 600 Beschäftigten. +++